Starke Schule beider Basel

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Kommentare zur Abstimmung

Saskia Schenker, Landrätin FDP: Mutige und lösungsorientierte Initianten und unsere mutige und lösungsorientierte Bildungsdirektorin Monica Gschwind haben mit ihrem Vorschlag der Lehrmittelfreiheit überdeutliche Zustimmung erhalten – herzliche Gratulation! Und nicht nur das: Das Baselbiet erzielt damit schweizweit Wirkung, wie die aktuellen Diskussionen zeigen.

Matthias von Dach, Gymlehrer: "Ein deutliches Verdikt der Baselbieter Stimmberechtigten: 85% sagen Ja zu einer geleiteten Lehrmittelfreiheit. Es war ein langer Kampf gegen ein Lehrmittel und eine Fremdsprachen-Pädagogik, die von Beginn weg auf grossen Widerstand gestossen ist. Trotzdem machten die Verantwortlichen weiter. Nun gut, es macht ja auch keinen Sinn, nach ein paar anfänglichen Unkenrufen ein System gleich wieder über Bord zu werfen, obwohl die in diesen Lehrmitteln propagierte Pädagogik anderorts ja bereits getestet und wieder verworfen worden war. Vielleicht würde ja das eigens für die Schweizer Schulen entworfene und dementsprechend teure Lehrmittel erfolgreicher... Durchhalteparolen, Verweis auf die später zu erfolgende Evaluation, Desavouierung der Kritiker, Ignoranz oder Schlechtreden von Hochschulstudien... etc.; die Versuche der verantwortlichen Erziehungsdirektoren, das Projekt zu retten sind vielfältig geweseg. Zuletzt wurde auf eine bereits laufende Überarbeitung und Ergänzung des Lehrmittels verwiesen. Danach der bildungspolitische Overkill mit den vernichtenden Resultaten zum Misserfolg des Projekts. Auch hier wurde noch ein letzter Versuch unternommen, eine Publikation der Ergebnisse zu verhindern, erfolglos. Die Bevölkerung hat die Zeichen erkannt und nun ein klares Verdikt gesprochen, jedenfalls im Baselbiet."

André Fritz, Co-Präsident EVP Birsfelden-Muttenz: "Ein Schelm, wer behauptet, die Starke Schule beider Basel übertreibe es mit extremen Bildungsinitiativen. Tatsache ist, dass diese Bildungsbewegung immer wieder mitarbeitet an tragfähigen und qualitativ guten Kompromissen im Bildungsbereich." 

Cyrille Hagen, Sekundarlehrer: Ein neuer Start, eine neue Chance.
Nun heisst es nach vorne schauen, danke ans Stimmvolk.

Paul Wenger, e. Landrat SVP, Reinach: "Ganz herzlichen Dank für euren unermüdlichen Einsatz zu zwei sehr wichtigen Bildungsfragen. Endlich, muss ich sagen, ist es gelungen, dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenkonzept den Stecker zu ziehen und eine untaugliche Ideologie durch ein sehr vernünftiges Konzept zu ersetzen. Auch die geleitete Lehrmittelfreiheit ist sehr zu begrüssen und in der heutigen Zeit mehr als vernünftig. Ich frage mich einfach, wer eigentlich für die millionenteuren Ausgaben die Verantwortung übernimmt? Viele der hochbezahlten Bildungstheoretiker in Verwaltung und Politik müssten jetzt den Hut nehmen. Und auch mit dem niveaugetrennten Unterricht hat es geklappt. Eine Selbstverständlichkeit, über die ich mich sehr freue wird Realität. Ohne die eiserne Beharrlichkeit und professionellen Arbeit der Starken Schule beider Basel des gesamten Vorstandes und den vielen aktiven Helfer/-innen wäre dies nie Wirklichkeit geworden." 

Florence Brenzikofer, Sekundarlehrerin, Landrätin Grüne: "Ich freue mich über die deutliche Annahme der beiden Bildungsvorlagen. Zukünftig kann ich als Französischlehrerin individuell entscheiden, welches Lehrmittel ich von der Lehrmittelliste für meinen Unterricht verwende. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ich mache die Erfahrung, dass ich im Niveau A, E oder P nicht dasselbe Material einsetze. Zukünftig kann ich bereits bei der Lehrmittelwahl differenzieren."

Hanspeter Amstutz, pensionierter Lehrer: "Das Resultat ist ein Sieg für die Starke Schule beider Basel und die direkt betroffenen Kinder. Es ist auch ein Sieg für die Baselbieter Lehrerschaft, die in Schulfragen das Heft in die Hand genommen und viel Mut bewiesen hat. Dieser Sieg der pädagogischen Vernunft kann wegweisend für eine praxisnähere Bildungspolitik in der ganzen Schweiz werden."

Marc Schinzel, Landrat FDP: "Nach dem didaktischen Debakel nun das überdeutliche Debakel an der Urne. Das Sprachbad-Konzept Passepartout geht baden. Diese Benotung durch die Baselbieter Stimmberechtigten ist verdient. Besser spät als nie - Byebye Passepartout! Brutaler könnte die Abstrafung für Passepartout kaum mehr sein. Nur noch ca. 15% Zustimmung im Baselbiet. Die anderen möchten die Badewanne lieber zuhause nutzen und nicht tatenlos zusehen, wie ihre Kinder im “Fremdsprachen-Bad“ untergehen. Mit dem heutigen Entscheid öffnet Baselland den Weg für einen inhaltlich und didaktisch gut strukturierten Fremdsprachenunterricht und verabschiedet sich von ideologischen Experimenten auf dem Rücken der Kinder. Wann ziehen andere Kantone nach? ByeBye Passepartout!"

Eva Abt, Bellinzona: "Herzlichen Glückwunsch! Wie wunderbar: Eine kleine Gruppe standhafter, engagierter Leute, denen vor allen Dingen das Wohl unserer Kinder am Herzen liegt, hat sich gegen eine finanzstarke, Medien unterstützte Ideologie durchgesetzt! Möge dieser Sieg schweizweit Früchte tragen!" 

Béatrix de Sury d’Aspremont, Landrätin CVP: "Ich hoffe, dass nun Abstimmungen zum Thema Bildung seltener werden, Ruhe in die Schulen einkehrt und dass unsere Schüler/-innen von den beiden angenommenen Lösungen profitieren werden. Die neuen Bestimmungen ergänzen die komplexe Bildungslandschaft sinnvoll."

Daniel Vuilliomenet, Sekundarlehrer: "Passe Partout? Non! Absolument pas! Le peuple a décidé. Et maintenant: Rien ne passe plus. Et ça c`est formidable. Bravo!"

Andreas Müller, Berufswahllehrer: "Ich weine dem Projekt Passepartout keine Träne nach. Endlich weg. Es ist nun an der Zeit, fortschrittlicher zu denken und handeln."

Pascal Ryf, Landrat CVP: "Ein klarer Entscheid des Stimmvolkes für das Ende des gescheiterten Passepartout-Projektes. Den Lehrpersonen wird mit der neu geltenden Lehrmittelfreiheit die Kompetenz zuteil, ihren Unterricht pädagogisch freier zu gestalten. Der schrittweise Aufbau von Grammatik, Wortschatz und Orthografie ermöglicht es den Kindern, eine Fremdsprache wieder systematisch und mit klaren Strukturen zu lernen – anstatt im Sprachbad unterzugehen.

Dr. Riccardo Bonfranchi (MAE), Heilpädagoge, Ethiker: Es gibt eine unendliche Vielzahl menschlicher Daseinsformen. Einige Schüler können das besser, andere jenes. Es ist eine Bagatellisierung und damit auch eine Trivialisierung, dies negieren zu wollen. Menschen, die immer unterschiedlich sind, können nicht in einen Topf geschmissen werden. Wenn es dann auch noch um ein intellektuelles Vorhaben geht, wie es Schule darstellt, verkommt diese Gleichmacherei zu einem Chaos, das letztendlich niemandem nützt, aber Vielen schadet. Es ist deshalb nur folgerichtig, dass der Kompromiss- bzw. Gegenvorschlag der Regierung, dass Pflichtfächer nicht durchmischt werden, mit grossem Mehr angenommen wurde. Dies auch dank der Initiative des Vereins ‘Starke Schule beider Basel’."

Urs Kalberer, Sekundarlehrer: Danke, Baselland! 84,8 %! Ein wegweisender Entscheid auch für andere Kantone und ein Erfolg für Eltern, Schulkinder und Lehrkräfte. Nun liegt es an den Lehrern, die errungenen methodischen Freiheiten auch sinnvoll zu nutzen. Packen wir’s an!"

Paul Hofer, e. Landrat FDP: "Volkswillen konsequent umsetzen!"

Alain Pichard, Sekundarlehrer, Orpund, Redaktor des Condorcet-Blogs: "Mit der Lehrmittelfreiheit beschreitet der Kanton Baselland einen wichtigen Schritt in Richtung innovativer und zeitgemässer Schule. Es ist kein Zufall, dass dieser Sieg an der Urne im Kanton Baselland stattfand. Ein widerständiger Lehrerverband, eine starke reformkritische Bewegung und eine diskursbereite Regierung machen den Kanton Baselland zu einem Pionierkanton in Sachen Bildung. Die Basellandschäftler wollen, dass die Schüler in ihren Schulen etwas lernen. Dass sie dies mit einem Vertrauensbeweis gegenüber ihren eigenen Lehrkräften tun, denen sie nun eine weitgehende Lehrmittelfreiheit zugestehen, ist beachtlich und wegweisend."

Balz Stückelberger, Landrat FDP, Arlesheim: "Heute wurde der Mille-Feuilles-Albtraum beendet. Das ist gut. Grösser als die Freude ist aber der Frust über den Schaden, den dieses unsägliche Lehrmittel in den letzten Jahren angerichtet hat."

Beat Studer, pensionierter Lehrer: "Das Stimmvolk hat dem untauglichen Passepartoutprojekt ein Ende mit Schrecken bereitet. Zurück bleiben völlig frustrierte Schüler, Eltern, Lehrer und ein Kanton, welcher sinnlos Millionen aus dem Fenster geworfen hat!"

Irène Tuaillon, Sekundarlehrerin: Herzlichen Dank an alle, die Ja zur Änderung des Bildungsgesetzes gestimmt haben. Dies ermöglicht jeder Sekundarlehrperson ein passendes Französisch- und Englischlehrmittel für die entsprechende Niveaustufe auszuwählen und somit Schüler- und zielorientiert zu arbeiten. Der Starken Schule beider Basel danke ich für ihren grossen Einsatz."

Michael Miedaner, Lehrer: "Der seit Jahren finanziell angeschlagene Kanton BL schmeisst über 10 Millionen für ein katastrophales Lehrmittel zum Fenster raus, während dem zeitgleich den Lehrern der Lohn gekürzt wird! Die Verantwortlichen für dieses Desaster sollten zur Rechenschaft gezogen werden!"

Kathrin Zimmermann, Sekundarlehrerin: "Na endlich! Was lange währt, wird endlich gut. Ich bin soooo froh, dass ich nun ein Lehrwerk aussuchen kann, mit dem meine Schüler/-innen lernen und ich unterrichten kann, ohne es noch stundenlang umschreiben und didaktisieren zu müssen, weil der Unterricht sonst nur eine Beschäftigungstherapie ist. Zum Glück wird die Niveautrennung erhalten bleiben. Es wäre mir ein Grauen gewesen, wenn meine Kinder in durchmischte Klassen hätten gehen müssen. Meine Tochter ist schon in der Primar frustriert gewesen, weil sie immer warten musste, bis es alle verstanden hatten. Die arme Lehrperson, die diese Differenzen auffangen muss, tut mir leid. Sie hat auch nur zwei Hände und die Binnendifferenzierung innerhalb eines Niveaus ist anspruchsvoll genug."

Werner Hotz, Landrat EVP, Allschwil: "Die EVP hat beide Kompromiss-Vorlagen im Landrat mitgetragen und an der Parteiversammlung wurden diese einstimmig befürwortet. Demzufolge bin ich hocherfreut, dass diese beiden wichtigen Bildungs-Vorlagen vom Volk angenommen wurden. Wir sind zuversichtlich, dass die vorgeschlagene Lehrmittelfreiheit nun zum Wohle unserer Schüler/Innen im Schulalltag umgesetzt werden kann. Sinnvoll ist ebenso die erarbeitete Lösung betreffend den niveaugetrennten Unterricht in Promotionsfächern. Mit deren Realisierung kann die Qualität des Schulunterrichts auch in der Zukunft beibehalten werden."

Felix Schmutz, Sekundarlehrer: "Welch eine Abfuhr für ein Jahrzehnt der Bevormundung der Lehrpersonen durch Schreibtischtäter und deren Vollstrecker! Die Lehrpersonen haben die Expertise für das Lernen im Klassenzimmer. Mit dem heutigen Volksentscheid haben sie sich ein wichtiges Recht zurückerkämpft. Sie werden künftig wieder entscheiden, mit welchen Lehrmitteln und Methoden sie die Ziele im Lehrplan erarbeiten können, und zwar im Hinblick darauf, was für die Schülerinnen und Schüler am geeignetsten erscheint.

 

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September 06, 2019

Nein zum lohnwirksamen Beurteilungssystem

Gegen die vom Regierungsrat und Landrat im Frühjahr 2019 entschiedene Umstellung eines neuen Lohnsystems bei Lehrpersonen wehren sich die Schulleitungen des Kantons.

Alle Lehrpersonen sollen per 2021 in ein lohnwirksames Beurteilungssystem gegliedert werden. Der Widerstand gegen diese Neuerung ist auf allen Ebenen gross. Nun haben sich auch die Schulleitungen des Kantons BL in einer Medienmitteilung öffentlich geäussert.

Hier können Sie die komplette Medienmitteilung lesen:
Die Schulleitungen anerkennen die Tatsache, dass es neben vielen überragenden und sehr guten auch weniger gute Lehrpersonen gibt und betonen, dass sich die Leistungen von Lehrpersonen durchaus beurteilen lassen, wenn man umfassende Kriterien definiert, Indikatoren festlegt und diese überprüft. Man könnte also davon ausgehen, dass alles in bester Ordnung ist und lohnwirksame Qualifikationssysteme in den Schulen im Baselbiet umgesetzt werden können und sollen.

Zwingend wäre aber, dass verbindlich definiert wird, was einen guten Lehrer oder eine gute Lehrerin ausmacht und welche Kriterien ausschlaggebend sind. Grundsätzlich muss der Unterricht und damit das Kerngeschäft im Zentrum stehen. Um nun eine Lehrperson fair und korrekt beurteilen zu können, muss die Schulleitung mehrere Lektionen besuchen. Der international anerkannte Wirtschaftspädagoge Rolf Dubs stellt fest (Die Führung einer Schule. Leadership und Management, 2019, Seite 245), dass etwa acht Unterrichtsbesuche pro Lehrperson nötig sind, um zu einer verlässlichen Einschätzung zu gelangen. Zusätzlich zum Besuch des Unterrichts müssten auch Elterngespräche der Lehrpersonen, Besprechungen mit Lernenden sowie Diskussionen in Unterrichtsteams analysiert sowie Unterrichtsvorbereitungen und korrigierte Leistungstests überprüft werden.

Eine echte und gerechte Beurteilung bedingt also einen hohen zeitlichen Aufwand. Der Kanton Luzern wollte das lohnwirksame Qualifikationssystem für Lehrpersonen ebenfalls umsetzen, musste jedoch feststellen, dass dieses System einerseits den Unterricht nicht verbessert und andererseits mindestens 2 Millionen Franken pro Jahr an Zusatzkosten auslösen würde. Deshalb wurde 2008 das lohnwirksame Qualifikationssystem konsequenterweise nur für Verwaltungsangestellte eingeführt.

Und im Kanton Basel-Landschaft? Bei uns soll das neue Lohnsystem umgesetzt werden, ohne Zusatzkosten zu generieren. Sollen nun Schulleitungen quasi nebenbei und zusätzlich zur bisherigen Arbeit auf der Basis einer umfangreichen Kriterienliste bis zu 50 Personen pro Schulleitungsmitglied beurteilen und bewerten? Der Vorschlag zur Bewältigung dieser enormen Zusatzaufgabe ist gelinde gesagt unprofessionell: Es sollen einfach ca. 90-95% der Lehrpersonen mit «gut» bewertet werden. Die Bewertung «gut» benötigt nicht einmal eine Begründung. Nur die restlichen 5-10% überragenden oder ungenügenden Lehrpersonen würden dann den eigentlichen Zusatzaufwand auslösen.

Konflikte wären vorprogrammiert, weil ausgesprochen viele Lehrerinnen und Lehrer sehr gute Arbeit leisten und jährlich unzählige unbezahlte Überstunden leisten, wie die letzte Studie des LCH (Lehrerinnen- und Lehrerverein Schweiz) ergeben hat. Man stelle sich vor: Wie kann einer sehr engagierten Lehrperson, die mit A (gut) bewertet wird, erklärt werden, weshalb sie kein A+ (sehr gut) erhält, wenn bei der Bewertung A keine Begründung abgegeben werden muss? Eine drastische Verschlechterung des Schulklimas und ein Gefühl des Gegeneinanders statt Miteinanders wären die Folge.

Wenn Regierung und Parlament es wirklich ernst meinen mit der Qualifikation von Lehrpersonen, sind konsequenterweise die Ressourcen bereitzustellen, die nötig sind, um Lehrpersonen seriös zu qualifizieren. Geschieht dies nicht, ist die Bewertung unseriös und ungerecht. Nehmen sich die Schulleitungen aber auch nur einen Teil der nötigen Zeit für eine seriöse Qualifikation, werden die neuen Aufgaben einen so hohen Zusatzaufwand generieren, dass zentrale Aufgaben der Schulleitungen nicht mehr mit der nötigen Sorgfalt erledigt werden können, was sich negativ auf die Schulen auswirken würde. Aus dieser Sicht ist das geplante lohnwirksame Qualifikationssystem kontraproduktiv und würde letztlich diejenigen treffen, denen das Hauptaugenmerk gelten sollte: unsere Schülerinnen und Schüler.

Der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter BL (VSL BL) hat alle Schulleitungen des Kantons BL befragt. Sämtliche Schulleitungen der Primarschulen, der Sekundarschulen, der Gymnasien, der Musikschulen sowie der betroffenen Berufsfachschulen des Kantons BL unterstützen diese Stellungnahme und fordern Regierung, Parlament und in der Folge auch die Gemeinden auf, entweder das geplante lohnwirksame Qualifikationssystem für Lehrpersonen nicht umzusetzen oder die nötigen Ressourcen dafür bereitzustellen.