Starke Schule beider Basel (SSbB)

4127 Birsfelden, E-Mail: Starke.Schule.beider.Basel@gmx.ch, PC 60-128081-8

 

News

  • Mittwoch, Mai 29, 2024

    Studierendenzahlen der Pädagogischen Hochschulen steigen

    In Zeiten des grossen Lehrpersonenmangels sind dies erfreuliche Nachrichten: Mehrere Pädagogische Hochschulen der Schweiz melden, dass im Vergleich zum Vorjahr mehr Personen die Ausbildung zur Lehrperson in Angriff nehmen. Da schlussendlich aber nicht alle im Klassenzimmer stehen und unterrichten, bleibt die Situation in den Schulen nach wie vor angespannt. (ai)

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  • Sonntag, Mai 19, 2024

    Hygienekits an öffentlichen Schulen

    Im September 2021 reichte Landrätin Miriam Locher ein Postulat ein für eine kostenlose und niederschwellige Abgabe von Hygieneartikel an öffentlichen Schulen. Die jetzige Regelung, dass Tampons und Binden nur auf Anfrage bei der Lehrperson oder beim Sekretariat herausgegeben werden, wenn die Produkte überhaupt vorhanden sind, ist ungenügend. (ch)

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  • Samstag, Mai 18, 2024

    Massnahme gegen heisse Klassenzimmer

    Im Sommer kommt es oft vor, dass Klassenzimmer so heiss werden, dass die Schüler/-innen dem Unterricht kaum mehr folgen können. Die Ergebnisse einer Studie im letzten Jahr im Baselbiet sind erschreckend: Temperaturen von bis zu 42 Grad Celsius wurden gemessen. Da eine Klimatisierung in öffentlichen Gebäuden (z.B. Schulhäuser) verboten ist, fordert nun ein Vorstoss von Landrat Jan Kirchmayr, dass anderen Massnahmen ergriffen werden. (ch)

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  • Dienstag, Mai 07, 2024

    Kantonsbeiträge an die Volkshochschule beider Basel

    Die Stiftung Volkshochschule und Senioren Universität beider Basel (VHSBB) präsentiert ein abwechslungsreiches und aktuelles Angebot in den Sparten Natur/Medizin/Psychologie, Gesellschaft/Kultur, Grundbildung, Kreativität/Praxis, Sprachen & Kultur. Sie sorgt dafür, dass es für alle einen offenen Zugang zu anspruchsvoller Allgemeinbildung gibt. Sie wird auch jährlich mit finanzieller Unterstützung der beiden Halbkantonen versorgt. (ch)

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  • Montag, Mai 06, 2024

    Schulweg sicherer machen

    Schulwege sind nicht immer sicher. Dies trifft beispielsweise die Kreuzung Fabrikstrasse-Lettenweg in Allschwil, welche täglich eine hohe Anzahl Schüler/-innen der Primar- und Sekundarschule überqueren müssen. Dies löste nun einen politischen Vorstoss von Landrätin Biljana Graserevic aus, welche die Bildungsdirektion kürzlich beantwortete: Auf die Frage: «Welche Massnahmen wurden bisher getroffen oder sind bereits in Planung?» antwortet die BKSD, dass eine Mittelinsel geplant war, welche aus verkehrsrechtlichen Gründen jedoch nicht realisiert werden kann. (ch)

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  • Sonntag, Mai 05, 2024

    Sparauftrag an der PH FHNW

    Laut Mitteilung des Regierungsrats in der Fragestunde der Landratssitzung vom 11. April liegen die Durchschnittskosten pro Studierende/-r an der Pädagogischen Hochschule der FHNW leicht über den Vorgaben der Leistungsauftrages. Aus diesem Grund liegen nun mehrere Sparaufträge vor. (ch)

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16.12.2023

«Kinder werden nicht schlauer, sondern dümmer!»

Die vermehrte Benutzung von digitalen Geräten an Schulen und in Kitas wird zunehmend von Lehrpersonen, Eltern und Bildungswissenschaftler/-innen kritisiert. 40 internationale Bildungsforscher/-innen fordern nun einen Digitalisierungsstopp an den Schulen bis zum 6. Schuljahr.

Prof. Dr. Ralf Lankau von der Universität Offenburg in Deutschland spricht Klartext: Gemäss aktuellen Studien sei die Benutzung von Laptops und Tablets im Unterricht bis zur 6. Klasse nicht förderlich, sondern sogar schädlich. «Der Versuch des digitalen Unterrichts muss gestoppt werden».

Digitale Geräte können Lehrpersonen nicht ersetzen

Auch die Benutzung von künstlicher Intelligenz (KI) wird immer problematischer. Die Schüler/-innen würden fremdgesteuert. Dazu kommen immer mehr Ideen, einen fundierten Unterricht mit Anwesenheit einer Lehrperson im Klassenzimmer, der auf die einzelnen Schüler/-innen eingeht und sie leitet, durch KI zu ersetzen. Dies aufgrund fehlender Lehrpersonen und des akuten Lehrermangels. Es droht die vollständige Ersetzung der Lehrpersonen.

Die Corona-Pandemie hat das Scheitern digitaler Geräte und Unterricht im Homeoffice belegt. Die Lernziele wurden meist deutlich verfehlt. Deshalb muss der heute an den Schulen exzessiv durchgeführten Digitalisierung klare Grenzen gesetzt werden.

Digitale Geräte machen Schüler/-innen abhängig

Der Gebrauch von digitalen Geräten im Unterricht hat gesundheitlich, psychisch und sozial negative Auswirkungen. Die Schüler/-innen werden von sozialen Medien beeinflusst und sogar abhängig gemacht, was auch gesundheitliche Auswirkungen hat. Die Bildungsqualität sinkt. Viele Lehrpersonen bemängeln, dass sie heute von ihren Schüler/-innen nicht mehr gleich viel verlangen können wie noch vor ein paar Jahren, was auch die kürzlich erschienene Pisa-Studie eindrücklich belegt.  

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) unterstützt die Bestrebungen, digitale Geräte im Schulunterricht nur moderat einzusetzen. Bis zur 6. Klasse sollte auf Tablets und Laptops vollumfänglich verzichtet werden.

Charlotte Höhmann
Sekretariat Starke Schule beider Basel