Starke Schule beider Basel (SSbB)

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News

  • Mittwoch, Februar 14, 2024

    Stressabbau durch ein Jahreszeugnis in der 6. Primarklasse

    Zurzeit entscheiden im Kanton Basel-Stadt die Zeugnisnoten im Winter und im Sommer der 6. Primarklasse über die Einteilung der Primarschüler/-innen in die Leistungszüge A, E und P der Sekundarstufe 1. Neu soll nur noch ein Jahreszeugnis am Ende der Primarschulzeit massgebend sein. Dadurch sollen die Schülern/-innen vom Notendruck etwas entlastet werden. Die Umstellung auf ein Jahreszeugnis im Mai bietet den Primarschülern/-innen die Möglichkeit, sich im Laufe des ganzen Jahres zu verbessern und so den Übertritt in den gewünschten Leistungszugs zu erreichen. (ch)

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  • Montag, Februar 12, 2024

    Kostenlose Hygieneartikel an Basler Sekundarschulen

    Nachdem im letzten Jahr die Sekundarschule Wasgenring im Rahmen eines Pilotprojekts den Schülerinnen gratis Binden und Tampons zur Verfügung stellte, haben nun in diesem Jahr alle Schülerinnen an allen Basler Sekundarschulen I Zugang zu kostenlosen Hygieneartikel. Das Angebot wird unterschiedlich stark benutzt, die Schülerinnen würden sich aber freuen, so eine Lehrperson. (lh)

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  • Sonntag, Januar 28, 2024

    Schulweg sicherer machen

    Automobilistinnen und -mobilisten rasen oft mit überhöhter Geschwindigkeit über die Kreuzung Fabrikstrasse/Lettenweg in Allschwil, obwohl täglich zig Schulkinder und Jugendliche der Primar- und Sekundarschule den Fussgängerstreifen überqueren. Da der Lettenweg direkt zur Primarschule Gartenhof und der angrenzenden Sekundarschule sowie zu der Sportanlage Gartenstrasse führen, müssen ihn die Schüler/-innen benutzen. Eine Ausweichmöglichkeit gibt es nicht. Dies hat nun politische Konsequenten. (ch)

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  • Samstag, Januar 27, 2024

    Niveaus der Sekundarstufe 1 sollen durchlässiger sein

    Ein parlamentarischer Vorstoss fordert, dass die individuellen Stärken der Schüler*innen mehr berücksichtigt werden und die Niveaueinteilung je nach Unterrichtsfach unterschiedlich sein kann. (ai)

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  • Dienstag, Januar 23, 2024

    Neue Lehrmittel für Basel-Stadt

    Für das folgende Schuljahr 2024/2025 beschloss der Erziehungsrat im Dezember 2023 die Aufnahme neuer Lehrmittel in die Lehrmittelliste der Primar- und Sekundarschulen im Kanton Basel-Stadt. (lh)

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  • Montag, Januar 22, 2024

    Anmeldung zum Basler Jugendbücherschiff

    Das jugendbücherschiff legt vom 16. Januar bis 6. Februar wieder an der Schifflände an. Alle Schulklassen der beiden Basler Halbkantone haben freien Eintritt. Eine vorgängige Anmeldung ist notwendig. Auf dem Schiff stehen den Schüler/-innen alle Bücher frei zu Verfügung. (ch)

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26.09.2020

Beschleunigter Berufseinstieg dank Pensionierungswelle

Wie die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basellandschaft am 22.09.2020 in einer Medienmitteilung bekannt gegeben hat, führt die Pädagogische Hochschule FHNW (PH FHNW) ab dem Herbstsemester 2021 eine Studienvariante für Quereinsteiger ein. Personen ab 30 Jahren, die bereits Berufserfahrung haben, können das Studium in der neu ausgearbeiteten Variante berufsbegleitend durchführen. So unterrichten die Studierenden bereits ab dem zweiten Studienjahr zwischen 30 und 50 Prozent, wobei sie professionelle Unterstützung erhalten. Die Unterrichtstätigkeit ist ein fester Bestandteil des Studiums und verlängert dessen Dauer nicht.

Offensichtlich haben die Kantone Bedenken, in den kommenden Jahren aufgrund der bevorstehenden Pensionierungswelle genügend Lehrpersonen zu finden. Die Pädagogische Hochschule (PH) versucht nun, zusätzliche Personen für den Lehrerberuf zu mobilisieren. Das Studium muss möglichst kurz und damit attraktiv ausgestaltet werden, dies auf Kosten einer fundierten Ausbildung.

Diese Problematik wirft erneut Fragen auf, ob der Aufbau der Lehrerausbildung, wie er aktuell an den PHs der Schweiz zu finden ist, zielführend ist. Während in vielen Seminaren mit erziehungswissenschaftlichen Themen (z.B. «Kultur und Gesellschaft» und «Individuum und Lebenslauf») völlig belanglose Inhalte vermittelt werden, über die zudem jede Person mit einem gesunden Menschenverstand schon vor einem Studium verfügt, geht die Wichtigkeit der Fachwissenschaft weitgehend verloren.

Die Ausbildung zum Lehrberuf soll nicht einfach im Schnellzugstempo gemacht werden können, dafür ist dieser Beruf viel zu wichtig. Qualitativ besser wäre es, wenn zuerst in 2-3 Fächern ein universitärer Bachelorabschluss gemacht würde, damit das essentielle fachliche Basiswissen vorhanden ist. Denn nur eine Lehrperson mit fundiertem Fachwissen kann den Schüler/-innen die Unterrichtsinhalte und deren Zusammenhänge korrekt vermitteln. Im Anschluss an den Universitätsabschluss sollten die angehenden Lehrpersonen möglichst rasch Schulluft schnuppern können und dabei eng von einer erfahrenen Lehrperson begleitet werden. So lernen sie praxisorientiert die Kerngeschäfte des Lehrberufs und können erste Erfahrungen sammeln. Währenddessen und danach sollte die Vermittlung der Erziehungswissenschaften und Fachdidaktiken in einzelnen, gezielt ausgewählten Modulen an der PH stattfinden. Nur so kann die Ausbildung zu einer kompetenten Lehrperson gewährleistet und umgesetzt werden. Da die Ausbildung an der PH FHNW dem aber widerspricht, ist es verständlich, dass viele Studierende die PH unter folgendem Motto sehen: Quantität vor Qualität.

Alina Isler
Vorstand Starke Schule beider Basel