Starke Schule beider Basel

Postfach 330, 4127 Birsfelden, E-Mail: Starke.Schule@gmx.ch, PC 60-128081-8

Flyer verteilen

Im Juni 2018 entscheiden die Stimmberechtigten über den Ausstieg aus der unsäglichen Fremdsprachenideologie. Zurzeit verteilen wir 100'000 Flyer im ganzen Kanton in Briefkästen. Wir freuen uns, wenn Sie mithelfen und ebenfalls einige Flyer verteilen (siehe hier).
 

News

  • Montag, Januar 29, 2018

    Vorstoss zur sinnvollen Integration

    Landrätin Anita Biedert reicht Vorstoss zur sinnvollen integrierten Heilpädagogik an den Volksschulen ein

    Mehr

  • Mittwoch, Januar 10, 2018

    Volk ist gegen Frühfremdsprachen

    Die Basler Zeitung hat ihre Leser/-innen gefragt, ob sie dafür sind, dass die Frühfremdsprachen abgeschafft werden. Das Ergebnis ist beeindruckend.

    Mehr

Leserbrief

Häme gepaart mit Ignoranz

Manfred Messmer beklagt in seiner Kolumne den Entscheid des Landrats, aus dem Passepartout-Experiment auszusteigen. Dabei stützt er sein Urteil gleich doppelt auf haltlose Versprechungen: Erstens glaubt er den Beteuerungen der Apostel des "neuen" Sprachenlernens à la Passepartout und zweitens vertraut er auf die Heilkraft der Digitalisierung, die für ihn die "Fremdsprachenzukunft" bedeutet. Gleichzeitig verunglimpft er Lehrer, welche noch erfolgreich guten Sprachunterricht erteilen können, indem er ihnen hirnlosen Vokabel- und Grammatikdrill unterstellt.So einfach lässt sich die Realität ausblenden und mit ein wenig Häme hier und Ignoranz dort eine Kolumne schreiben.

Urs Kalberer, Malans

Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Starke Schule beider Basel
Postfach 330
4127 Birsfelden

PC 60-128081-8
IBAN CH98 0900 0000 6012 8081 8

Ja zu fachlich kompetent ausgebildeten Lehrpersonen

Die Fachausbildung der Sekundarlehrpersonen an der Pädagogischen Hochschule (PH) wird seit langem in breiten Kreisen (Studierende, Dozierende der PH, Bildungs-Fachexperten, Schulen) stark kritisiert.

Die an der PH angebotene Fachausbildung entspricht quantitativ nur noch einem Bruchteil der Fachausbildung, die früher an der Universität erlangt werden musste. Pro Fach müssen die Studierenden an der PH nur noch 23 Credit Points (CP) sammeln. Verglichen mit der damaligen Ausbildung an der Universität entspricht dies in vielen Fächern nur noch einem Drittel der Fachausbildung. Nimmt man zum Vergleich die zusammengesetzten Fächer, wie zum Beispiel "Natur und Technik" (mit Chemie, Physik und Biologie), dann sieht die Bilanz sogar noch schlechter aus. Die Fachausbildung in diesen Einzelfächern beträgt sogar nur noch rund 10% der Fachausbildung, die früher gelernt werden musste. Die angehenden Lehrpersonen werden so über ein deutlich bescheideneres Fachwissen verfügen.

An den Schulen ist diese mangelnde Fachkompetenz ganz direkt sichtbar, wenn Praktikant/-innen an den Schulen ihr Praktikum absolvieren: Praxislehrpersonen und betreuende Lehrpersonen berichten – und das ist kein Einzelfall –, dass Praktikant/-innen der PH teilweise weniger Ahnung vom Stoff haben als begabtere Schüler/-innen, insbesondere des Leistungsniveaus P. Die Folgen sind voraussehbar: Für Schüler/-innen sind solche Lehrpersonen kaum Vorbilder und die disziplinarischen Probleme nehmen zu. Gerade aber die Vorbildfunktion wäre für die Jugendlichen im pubertären Alter besonders wichtig.

Eine gute Schule braucht fachlich kompetent ausgebildete Lehrpersonen. Nur so führt dies zu einer guten Bildung der Schulkinder. Die PH kann diese Fachausbildung nicht leisten. Die Gründe sind vielschichtig. So muss eine Pädagogische Hochschule andere Bereiche prioritär gewichten, wie zum Beispiel die Pädagogik und die Forschung. Der Kanton Uri hat deshalb die Fachausbildung ihrer Lehrpersonen aus ihrer PH ausgelagert und auch in Zürich erfolgt die Fachausbildung an der Universität. Basel hat mit der zunehmenden Integration der Fachausbildung der Sekundarlehrpersonen in die PH eine schlechte Entscheidung gefällt, die es unseres Erachtens zu korrigieren gilt.

Wir möchten der PH die Fachausbildung entziehen. Diese soll wie früher innerhalb von drei Jahren an der Universität erfolgen und einen Umfang von 180 CP umfassen. So wird in jedem Fach etwa dasselbe fachliche Wissen erreicht, wie dies früher der Fall war. Nach dem Absolvieren der Fachausbildung soll anschliessend eine einjährige methodisch-didaktische Ausbildung an der PH absolviert werden.

Wir sind überzeugt: Nur mit einer universitären Fachausbildung erlangen die Sekundarlehrpersonen das nötige Fachwissen.

Treten Sie dem Unterstützungskomitee bei

Anmelden können Sie uns per Mail Starke_Schule_Baselland@gmx.ch. Geben Sie uns bitte die vollständige Adresse an und Beruf/Funktion/Parteizugehörigkeit.

 

Den Unterschriftenbogen können Sie hier herunterladen. Die Sammelfrist ist seit dem 15.10.2014 abgelaufen.