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Abstimmungskampagne lanciert

Heute haben wir die Abstimmungskampagne "Nein zum Millionen-Betrug an den Volksschulen" lanciert. Am 24. September stimmen wir an der Urne ab, ob die Kantonsbeiträge von Fr. 2'500.- zum Besuch von Privatschulen gestrichen wird. Diese Sparmassnahme hat negative Auswirkungen auf unsere staatlichen Primar- und Sekundarschulen. Lesen Sie hier weiter.
 

News

Leserbrief

Wunschdenken vor Rationalität

Sollen Eltern die Lehrmethode der Sekundarschule wünschen können, wie Katja Christ vorschlägt? Wahrscheinlich wären viele Eltern skeptischer gegenüber dem "selbst organisierten Lernen", das als Unterrichtsform so ganz nebenbei mit dem Lehrplan 21 eingeführt werden soll, wenn sie wüssten, dass sich die Methode in internationalen Studien mit kontrollierten Klassenvergleichen von Kirschner/Sweller/Clark bereits 2006 dem professionell angeleiteten Lernen als klar unterlegen zeigte.

Im Artikel "Why Minimal Guidance During Instruktion Does Not Work" zeigen die Forscher auf, dass junge Menschen nicht Lernbegleiter, digitale Apps und Videos, Arbeitsblätter oder Roboter brauchen, sondern die Interaktion mit lebendigen Lehrpersonen, um Dinge in ihren Zusammenhängen begreifen und im Gedächtnis speichern zu können.Warum die Schweizer Fachleute diese Forschung nicht zur Kenntnis nehmen, bleibt ein Rätsel. Wunschdenken geht wohl vor Rationalität in der Pädagogik.

Felix Schmutz, Allschwil
 
 

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  • Kantonale Volksinitiative
    Ja zum Austritt aus dem überteuerten und gescheiterten Harmos-Konkordat
    Die Initiative wurde am 10.01.2017 zurückgezogen. Lanciert wurde diese Initiative, weil durch ein Schreiben von Altregierungsrat Urs Wüthrich davon ausgegangen wurde, dass ein Abweichen vom Lehrplan 21 für Harmos-Kantone nicht möglich sei. Erfreulicherweise hat sich in den zwei Jahren zwischen Lancierung und effektivem Rückzug der Initiative die Position der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz insofern geändert, dass der Lehrplan 21 heute nur noch eine unverbindliche Mustervorlage ist, an welchen sich die Kantonen anlehnen können. Mehr Informationen zu den Gründen, weshalb die Initiative zurückgezogen wurde, finden Sie hier.
  • Kantonale Volksinitiative
    Ja zu fachlich kompetent ausgebildeten Lehrpersonen
    Am 21.05.2017 mit 21.73% abgelehnt. Trotz eindeutigem Ergebnis konnte die Initiative erzielen, dass die Ungleichbehandlung beim Lohn zwischen konsekutiv und integrativ ausgebildeten Lehrpersonen der Sekundarstufe I baldmöglichst aufgehoben wird.
  • kantonale Volksinitiative
    Ja zu den Fächern Geschichte, Geografie, Biologie, Physik und Chemie
    Am 05.06.2016 stimmen 61.0% JA zur Parlamentarischen Initiative "Verzicht auf kostentreibende Sammelfächer". Die Parlamentarische Initiative wurde von der Starken Schule Baselland ausgearbeitet und von Landrat Jürg Wiedemann eingereicht. Die Fächer Geschichte, Geografie, Biologie, Chemie, Physik, Wirtschaft und Hauswirtschaft sind nun im Bildungsgesetz verankert und müssen somit als Einzelfächer unterrichtet und benotet werden.
  • Kantonale Initiative
    Bildungsqualität auch für schulisch Schwächere
    Am 05.06.2016 stimmen sagenhafte 84.6% Ja zur Initiative, mit welcher die Starke Schule Baselland die Abschaffung einer kaufmännischen Brückenangebotes verhindert. Die von alt Regierungsrat Urs Wüthrich (SP) beabsichtigte Abschaffung der Kaufmännischen Vorbereitungsschule konnte mit dieser erfolgreichen Initiative verhindert werden.

  • Kantonale Volksinitiative
    Ja zur guten Schule Baselland: überfüllte Klassen reduzieren
    Am 25.11.2012 mit 62.12% Stimmen abgelehnt. Die Initiative forderte eine Reduzierung der maximalen Klassengrössen, u.a. auf der Primarstufe und Sekundarstufe (Niveau E und P) von 26 auf 22 Schüler/-innen. Die Initiative erzielte einen gewaltigen Druck auf die Politik, welche den Regierungsrat bewog, einen Gegenvorschlag auszuarbeiten mit einer Senkung der maximalen Klassengrössen auf 24 Schüler/-innen. Dieser Gegenvorschlag wurdevom Vok 54.4% Stimmen an der Urne angenommen. Somit konnte die Maximalzahl der Klassengrösse auf 24 Kinder gesenkt werden, was ein weiterer grosser Erfolg der Starken Schule bedeutet.
     
  • Kantonale Volksinitiative
    Ja zur guten Schule Baselland: Betreuung der Schüler/-innen optimieren
    Am 25.11.2012 mit 64.77% Stimmen abgelehnt