Starke Schule beider Basel

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Abstimmungskampagne lanciert

Heute haben wir die Abstimmungskampagne "Nein zum Millionen-Betrug an den Volksschulen" lanciert. Am 24. September stimmen wir an der Urne ab, ob die Kantonsbeiträge von Fr. 2'500.- zum Besuch von Privatschulen gestrichen wird. Diese Sparmassnahme hat negative Auswirkungen auf unsere staatlichen Primar- und Sekundarschulen. Lesen Sie hier weiter.
 

News

Leserbrief

Wunschdenken vor Rationalität

Sollen Eltern die Lehrmethode der Sekundarschule wünschen können, wie Katja Christ vorschlägt? Wahrscheinlich wären viele Eltern skeptischer gegenüber dem "selbst organisierten Lernen", das als Unterrichtsform so ganz nebenbei mit dem Lehrplan 21 eingeführt werden soll, wenn sie wüssten, dass sich die Methode in internationalen Studien mit kontrollierten Klassenvergleichen von Kirschner/Sweller/Clark bereits 2006 dem professionell angeleiteten Lernen als klar unterlegen zeigte.

Im Artikel "Why Minimal Guidance During Instruktion Does Not Work" zeigen die Forscher auf, dass junge Menschen nicht Lernbegleiter, digitale Apps und Videos, Arbeitsblätter oder Roboter brauchen, sondern die Interaktion mit lebendigen Lehrpersonen, um Dinge in ihren Zusammenhängen begreifen und im Gedächtnis speichern zu können.Warum die Schweizer Fachleute diese Forschung nicht zur Kenntnis nehmen, bleibt ein Rätsel. Wunschdenken geht wohl vor Rationalität in der Pädagogik.

Felix Schmutz, Allschwil
 
 

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Mai 16, 2017

Abstimmung in Zürich

In Zürich wird am 21.5.2017 darüber abgestimmt, ob es künftig auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache geben soll.

Zürich stimmt am 21. Mai darüber ab, ob auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache unterrichtet werden soll. Die zweite Fremdsprache soll erst auf der Sekundarstufe eingeführt werden. Auch die Starke Schule hat eine ähnliche Initiative eingereicht, in welcher jedoch klar definiert ist, dass Französisch die erste Fremdsprache bleiben soll und Englisch - wie früher - erst auf der Sekundarstufe unterrichtet werden soll, weil die Kinder auf der Primarstufe teilweise zunächst richtig Deutsch lernen müssen und Studie gezeigt haben, dass es völlig ausreicht, wenn die Schulkinder mit der zweiten Fremdsprache erst in der Sekundarstufe beginnen. Das erhoffte "Sprachbad", nach welchem die Schulkinder die Fremdsprachen in der Primar wie die eigene Muttersprache erlernen sollen, kann schon alleine wegen der wenigen Wochenlektionen nicht zustande kommen.
Im Tagesanzeiger vom 13.05.2017 äussert sich denn auch Chefredaktor Arthur Rutishauser, dass man Prioritäten setzen muss, anstatt alles halbpatzig umsetzen zu wollen. Er sagt klar Ja zu einer Fremdsprache auf der Primarstufe. Hier der Link zum Artikel.