Starke Schule beider Basel

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Im Juni 2018 entscheiden die Stimmberechtigten über den Ausstieg aus der unsäglichen Fremdsprachenideologie. Zurzeit verteilen wir 100'000 Flyer im ganzen Kanton in Briefkästen. Wir freuen uns, wenn Sie mithelfen und ebenfalls einige Flyer verteilen (siehe hier).
 

News

Leserbrief

Untaugliche Lehrmittel

Jetzt haben wir den Beweis: Das Frühfranzösischlehrmittel ist untauglich! Ich verlangte als Berner Grossrätin, dass der Regierungsrat die für mich untauglichen Lehrmittel «Mille Feuilles» und «Clin d’Œil» vorerst mit Versuchsklassen testen müsse. Doch davon wollte der Berner Regierungsrat Pulver nichts wissen. Da im Kanton Bern der Bildungsdirektor auch einschneidende Entscheide selber treffen kann, werden nun für diese Lehrmittel jährlich circa 14 Millionen Franken und für Zusatzausbildungen für Lehrpersonen jährlich circa weitere 4 Millionen Franken «verpulvert».
Zum Glück hat nun eine erfahrene Sekundarlehrerin, welche selber mit den Lehrmitteln im Frühfranzösisch gearbeitet hat, eine Masterarbeit zum Thema «Französischlehrmittel» gemacht. Sie hat Klassen verglichen, welche zwar mit den unterschiedlichen Lehrmitteln (Bonne Chance und Mille Feuilles / Clin d’Œil»), aber mit gleich vielen Unterrichtslektionen (ca. 600), unterrichtet worden sind.
Die Studienergebnisse sind ernüchternd, denn die sprachlichen Leistungen der Kinder mit den neuen Lehrmitteln waren signifikant schlechter. Die Konsequenz muss sein: Stopp dem obligatorischen Gebrauch dieser untauglichen Lehrmittel!

Sabrina Geissbühler, Herrenschwanden
 

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Mai 16, 2017

Abstimmung in Zürich

In Zürich wird am 21.5.2017 darüber abgestimmt, ob es künftig auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache geben soll.

Zürich stimmt am 21. Mai darüber ab, ob auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache unterrichtet werden soll. Die zweite Fremdsprache soll erst auf der Sekundarstufe eingeführt werden. Auch die Starke Schule hat eine ähnliche Initiative eingereicht, in welcher jedoch klar definiert ist, dass Französisch die erste Fremdsprache bleiben soll und Englisch - wie früher - erst auf der Sekundarstufe unterrichtet werden soll, weil die Kinder auf der Primarstufe teilweise zunächst richtig Deutsch lernen müssen und Studie gezeigt haben, dass es völlig ausreicht, wenn die Schulkinder mit der zweiten Fremdsprache erst in der Sekundarstufe beginnen. Das erhoffte "Sprachbad", nach welchem die Schulkinder die Fremdsprachen in der Primar wie die eigene Muttersprache erlernen sollen, kann schon alleine wegen der wenigen Wochenlektionen nicht zustande kommen.
Im Tagesanzeiger vom 13.05.2017 äussert sich denn auch Chefredaktor Arthur Rutishauser, dass man Prioritäten setzen muss, anstatt alles halbpatzig umsetzen zu wollen. Er sagt klar Ja zu einer Fremdsprache auf der Primarstufe. Hier der Link zum Artikel.