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Mai 09, 2017

Frühfranzösisch

Der Grosse Rat hat in Thurgau für die Abschaffung des Frühfranzösisch gestimmt. Weiterhin wurde die Fremdspracheninitiative in Graubünden für gültig erklärt.

Nicht nur in Basel-Landschaft sind die Fremdsprachen ein grosses Thema. Im Kanton Thurgau hat der Grosse Rat mit 68 zu 53 Stimmen für einen neuen Paragrafen im Volksschulgesetz gestimmt, der heisst: "Französisch wird erst auf der Sekundarstufe I unterrichtet". Damit wird ein Ziel der Starken Schule - dass auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache unterrichtet wird - in Thurgau möglicherweise durchgesetzt. Im Gegensatz zu Baselland ist die erste Fremdsprache in Thurgau Englisch und die zweite Französisch. Daher würde bei der Umsetzung Französisch erst auf der Sekundarstufe I unterrichtet werden. Bereits im August 2014 wurde eine Motion für die Abschaffung des "Frühfranzösisch" eingereicht, die damals für erheblich erklärt wurde. Der Beschluss ist allerdings noch nicht definitiv, da mit einem Behördenreferendum gerechnet werden muss, welches zustande kommt, wenn mindestens 30 der 130 Ratsmitglieder zustimmen.

In Graubünden wurde eine Initiative gegen zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe zunächst für rechtsungültig erklärt. Nun hat das Bundesgericht allerdings geäussert, dass die Bündner Fremdspracheninitiative nicht gegen ein übergeordnetes Recht verstossen würde und damit doch rechtsgültig ist.