Starke Schule beider Basel

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News

  • Donnerstag, Juni 07, 2018

    Verlosung

    Die Starke Schule beider Basel verlost 8 Tickets für zwei Personen für das Rhy Art Fair Basel vom 14. - 17. Juni 2018 im Rhypark Basel.

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  • Samstag, Mai 19, 2018

    Veranstaltungshinweis

    Am Dienstag, 22. Mai 2018 (18.30 - 20.00) findet im Landratssaal in Liestal eine interessante von der FDP Baselland organisierte Podiumsdiskussion zur Abstimmungsvorlage vom 10. Juni statt "Bildungsrat ersetzen durch einen Beirat Bildung". Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Leserbrief

Nur eine Fremdsprache in der Primarschule?

Dass Fremdsprachen wichtig sind, wird niemand bestreiten. Meist wird angenommen, dass man möglichst früh damit beginnen sollte, also schon in der Primarschule. Allerdings trifft dies nur zu, wenn bestimmte Lernbedingungen gelten. Diese sind jedoch in der gegenwärtigen Stundentafel nicht einmal für die erste Fremdsprache erfüllt. Bei nur zwei oder drei Wochenstunden bleibt auf dieser Altersstufe nur wenig hängen, Kenntnisse und Kompetenzen können nicht nachhaltig aufgebaut werden. Nötig wäre im Primarschulalter, dass circa 50% der Lektionen in allen Fächern durch muttersprachliche Lehrpersonen in der Fremdsprache erteilt würden. So geschieht es in zweisprachigen Regionen wie beispielsweise Südtirol. Wenn nun in der Primarschule noch eine weitere Fremdsprache eingeführt wird, bevor die erste genügend aufgegleist ist, bringt das wenig Gewinn, Synergien können noch keine genutzt werden. Man stiftet Verwirrung und verbrät Zeit, die für Deutsch und andere Fächer sinnvoller eingesetzt wäre. Die zweite Fremdsprache gehört deshalb in die Sekundarschule. Dank der schnelleren Auffassungsgabe und besseren Denkfähigkeit kann sie dort effizienter vermittelt werden. Deshalb ja zur Initiative "Eine Fremdsprache auf der Primarstufe genügt".

Felix Schmutz, Allschwil
 

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Mai 04, 2017

Passepartout-Initiativen sind rechtsgültig

Der Landrat hat heute die beiden Initiativen "Stopp der Überforderung von Schüler/-innen: Eine Fremdsprache auf der Primarstufe genügt." und "Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt." einstimmig für rechtsgültig erklärt.

Die Initiative "Eine Fremdsprache auf der Primarstufe genügt" fordert, dass auf den Englischunterricht auf der Primarstufe verzichtet wird und die Schüler/-innen dadurch entlastet werden. Wichtig ist, dass möglichst viele Schüler/-innen bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit beide Sprachen (Englisch und Französisch) lernen. Englisch ist die wesentlich einfachere Sprache. Erhalten die Schüler/-innen auf der Sekundarstufe 1 einen fundierten Englischunterricht, so reicht diese Zeit aus, um die Lernziele in Englisch zu erreichen. Französisch als deutlich schwierigere Sprache benötigt hingegen mehr Unterrichtslektionen, um die Sprache gleich gut zu beherrschen.
Die Initiative "Ausstieg auf dem Passepartout-Fremdsprachenprojekt" will erreichen, dass die Schüler/-innen einen aufbauenden Sprachunterricht mit einem alltagsgebräuchlichen Wortschatz erhalten. Diverse Umfragen (siehe z.B. hier) bei den Fachexperten zeigen deutlich, dass die Unterrichtsphilosophie der Mehrsprachigkeitsdidaktik mit dem Lehrmittel "Mille feuilles" gescheitert ist und die Kinder auch nach vier Jahren Frühfranzösisch kaum einen Satz sprechen können. Bedenklich ist, dass diese neue Ideologie bei vielen Kindern Frust und Demotivation auslöst.