Starke Schule beider Basel

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News

  • Mittwoch, Februar 15, 2017

    Zusammenarbeit beendet

    Der Vorstand der Starken Schule beider Basel und Herr René Roca haben gestern Abend entschieden, ihre Zusammenarbeit per sofort zu beenden. René Roca war seit Ende Januar 2017 für die Starke Schule in Basel-Stadt aktiv.

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  • Mittwoch, Februar 15, 2017

    "Mille feuilles"-Schulkinder versagen in der Grammatik

    Im Fach Französisch musste der Grammatikteil der Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium gestrichen werden, weil die Schüler/-innen in dem Alter noch kaum Verben konjugieren können.

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  • Mittwoch, Januar 04, 2017

    Meldepflicht bei Integrationsproblemen

    Die Starke Schule Baselland hat sich in ihrer jüngsten Vernehmlassungsantwort zur Änderung der Kantonsverfassung betreffend Vorbehalt der bürgerlichen Pflichten und Änderung des Bildungsgesetzes betreffend Aufnahme einer Meldepflicht bei Integrationsproblemen geäussert.

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  • Donnerstag, Dezember 29, 2016

    Abstimmung im Kanton Solothurn

    Am 21. Mai 2017 wird in Solothurn über eine Initiative gegen den Lehrplan 21 abgestimmt.

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  • Dienstag, Dezember 27, 2016

    Leserbriefe

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  • Samstag, Dezember 03, 2016

    Initiative zustande gekommen

    Die Landeskanzlei gab soeben bekannt, dass die formulierte Gesetzesinitiative "JA zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen" mit 2'413 gültigen Unterschriften definitiv zustande gekommen ist.

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  • Dienstag, November 29, 2016

    Solche Lehrer braucht das Land

    In ihrem Gastbeitrag schreiben Daniel Goepfert und André Vanoncini über die Zukunft der pädagogischen Ausbildung und die immer schneller drehende Reform-Maschine.

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Ja zu fachlich kompetent ausgebildeten Lehrpersonen

Die Fachausbildung der Sekundarlehrpersonen an der Pädagogischen Hochschule (PH) wird seit langem in breiten Kreisen (Studierende, Dozierende der PH, Bildungs-Fachexperten, Schulen) stark kritisiert.

Die an der PH angebotene Fachausbildung entspricht quantitativ nur noch einem Bruchteil der Fachausbildung, die früher an der Universität erlangt werden musste. Pro Fach müssen die Studierenden an der PH nur noch 23 Credit Points (CP) sammeln. Verglichen mit der damaligen Ausbildung an der Universität entspricht dies in vielen Fächern nur noch einem Drittel der Fachausbildung. Nimmt man zum Vergleich die zusammengesetzten Fächer, wie zum Beispiel "Natur und Technik" (mit Chemie, Physik und Biologie), dann sieht die Bilanz sogar noch schlechter aus. Die Fachausbildung in diesen Einzelfächern beträgt sogar nur noch rund 10% der Fachausbildung, die früher gelernt werden musste. Die angehenden Lehrpersonen werden so über ein deutlich bescheideneres Fachwissen verfügen.

An den Schulen ist diese mangelnde Fachkompetenz ganz direkt sichtbar, wenn Praktikant/-innen an den Schulen ihr Praktikum absolvieren: Praxislehrpersonen und betreuende Lehrpersonen berichten – und das ist kein Einzelfall –, dass Praktikant/-innen der PH teilweise weniger Ahnung vom Stoff haben als begabtere Schüler/-innen, insbesondere des Leistungsniveaus P. Die Folgen sind voraussehbar: Für Schüler/-innen sind solche Lehrpersonen kaum Vorbilder und die disziplinarischen Probleme nehmen zu. Gerade aber die Vorbildfunktion wäre für die Jugendlichen im pubertären Alter besonders wichtig.

Eine gute Schule braucht fachlich kompetent ausgebildete Lehrpersonen. Nur so führt dies zu einer guten Bildung der Schulkinder. Die PH kann diese Fachausbildung nicht leisten. Die Gründe sind vielschichtig. So muss eine Pädagogische Hochschule andere Bereiche prioritär gewichten, wie zum Beispiel die Pädagogik und die Forschung. Der Kanton Uri hat deshalb die Fachausbildung ihrer Lehrpersonen aus ihrer PH ausgelagert und auch in Zürich erfolgt die Fachausbildung an der Universität. Basel hat mit der zunehmenden Integration der Fachausbildung der Sekundarlehrpersonen in die PH eine schlechte Entscheidung gefällt, die es unseres Erachtens zu korrigieren gilt.

Wir möchten der PH die Fachausbildung entziehen. Diese soll wie früher innerhalb von drei Jahren an der Universität erfolgen und einen Umfang von 180 CP umfassen. So wird in jedem Fach etwa dasselbe fachliche Wissen erreicht, wie dies früher der Fall war. Nach dem Absolvieren der Fachausbildung soll anschliessend eine einjährige methodisch-didaktische Ausbildung an der PH absolviert werden.

Wir sind überzeugt: Nur mit einer universitären Fachausbildung erlangen die Sekundarlehrpersonen das nötige Fachwissen.
 

Solche Lehrer braucht das Land

In einem sehr interessanten Gastbeitrag, erschienen am 26.11.2016 in der Basler Zeitung, schreiben André Vanoncini und Daniel Goepfert über die Zukunft der pädagogischen Ausbildung und die immer schneller drehende Reform-Maschine.
Hier finden Sie den ganzen Artikel.